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Wie der Kirschzweig zum Barabarazweig wurde

Der Legende nach geht der Name zurück auf die populäre christliche Märtyrerin Barbara von Nikomedien. Sie soll im dritten Jahrhundert in Izmir gelebt haben und dürfte eine sehr schöne und kluge junge Frau gewesen sein. Zu dieser Zeit war das Christentum noch lang keine Staatsreligion und auch nicht überall gern gesehen. Entgegen aller Warnungen schloss sie sich dem Christentum an und gab somit einigen heidnischen Verehrern einen Korb. Als ihr Vater Dioscuros davon erfuhr war er dermassen erbost, dass er in völlige Raserei verfiel. Barbara flüchtete, wurde allerdings gefasst und vom ihrem eigenen Vater enthauptet. Auf ihrer Flucht riss sie versehentlich ein Zweiglein eines Kirschbaumes ab, nahm es mit sich und stellte es in eine Vase. Am Tag ihrer Enthauptung soll es aufgeblüht sein. Vor allem im Mittelalter wurde oft an die Heilige Barbara gedacht und viel zu ihr gebetet. Sie wurde in den Reigen der 14 Nothelfer aufgenommen und erfuhr vor allem durch die Bergleute und die Artillerie eine große Verehrung. 

Es etablierte sich ab dem 13. Jh. der Brauch am 4. Dezember, dem Gedenktag der Hl. Barbara eine Obstzweig va. Kirsche zu schneiden und in eine Vase zu stellen. Spätestens an Weihnachten so die Überlieferung stehen die Zweiglein in voller Blüte. Noch heute erfreuen wir uns an dem Jahrhundertejahre alten Brauch. Auch wenn beim Anblick der Zweiglein nicht mehr so viel an das Martyrium der Hl Barbara gedacht wird, bereiten die aufblühenden Blüten nach wie vor große Freude und steigern die Vorfreude auf den Frühling.

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